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Pressemitteilung
Pressemitteilung Allgemein  | 

10. LEARNING INNOVATION Conference in Zürich

Interaktives Konferenzformat feiert 10-jähriges Jubiläum und rückt „FUTURE SKILLS“ ins Zentrum

Am  02. und 03. April feierte die parallel zur „Personal Swiss“ stattfindende LEARNING INNOVATION Conference ihr 10-jähriges Bestehen. In diesem Jahr drehte sich auf der zweitägigen Fachkonferenz alles um das Thema „FUTURE SKILLS – Wie bewältigen Unternehmen die Skilling Challenge“.  Mehrere Vorträge beleuchteten die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln und praxisorientierte Sessions boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, anwendungsorientierte Fragen zu stellen und anhand konkreter Projekte und Lösungen zu diskutieren.

Die Digitalisierung der Wirtschaft droht binnen weniger Jahre zahlreiche Jobs zu eliminieren. Gleichzeitig prognostizieren Studien, dass im Gegenzug ebenso viele oder gar mehr neue Jobs geschaffen würden. Als problematisch erweist sich diese Situation, da die Qualifikationen derer, die ihren Job verlieren, für die neuen Jobs nicht ausreichen. Es entsteht eine Kompetenzlücke (= „Skill-Gap“). Aufgabe der betrieblichen Bildung ist es diese Lücke zu schliessen (= „Skilling Challenge). Eine weitere Herausforderung dabei besteht darin, dass viele dieser neuen Jobs noch nicht existieren und die neuen erforderlichen Kompetenzen erst eruiert und definiert werden müssen. Aus diesem Grund widmete sich die LEARNING INNOVATION Conference (ehemals Swiss eLearning Conference) bei ihrem 10. Jubiläum dem Thema „FUTURE SKILLS“. Zu den Highlights der Konferenz zählten sechs inspirierende Keynotes von Experten aus Forschung und Unternehmenspraxis, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachteten und mit zahlreichen Beispielen untermauerten.

Transformation führt zu Skill Change: Fokus liegt auf dem „How to“

Den Startschuss lieferte Dr. Carole Rentsch. Die Leiterin der Mitarbeitendenentwicklung der Schweizerischen Post erläutere in ihrem Vortrag, dass Corporate Strategy und Skill Change eng miteinander verknüpft seien. So verlangten neue Unternehmensentwicklungen auch neue Kompetenzen bei den Mitarbeitenden. Melanie Kovacs, Gründerin und CEO von Master21 Academy hob in ihrer Keynote zu „Learn, unlearn and relearn“ hervor, dass beim Lehren nicht nur Skills und Tools vermittelt werden sollten, sondern auch das richtige „Mindset“. Denn zum Lernen zähle neben der Bereitschaft stets Neues auszuprobieren auch zu lernen, mit Scheitern umzugehen. Mit der Keynote von Prof. Dr. Pierre Dillenbourg von der EPFL endete der erste Konferenztag. Zentral im Corporate Training ist laut dem Experten für digitale Lerntechnologien, dass Lernen zu mehr Produktivität und Zufriedenheit bei der Arbeit führe ­– zumindest, wenn es sich für den individuellen Lerner als das richtige Mass im Spannungsgefüge von „Fun vs. Challenge“ erweist.

Mehr Agilität und Kreativität durch Transformation von Lernwelten

Den zweiten Konferenztag eröffnete Dr. Amelie Villeneuve. Die Leiterin der UBS Business University und passionierte Reiterin teilte ihre Erfahrungswerte bezüglich durch Lernen gestützter Transformationsvorgänge. Lernplattformen sollten auf weniger Inhalt, kürzere Zeitfenster und Scoring Modelle setzen. Der Workplace-Experte Clark Elliott widmete sich in seiner Keynot der digitalen und kulturell getriebenen Transformation von Arbeits- und Lernwelten. Er stellte kreative Konzepte der Raumgestaltung vor, welche Agilität und Design Thinking fördern. Die Schlusskeynote der Konferenz hielt Prof. Dr. Bernadette Dilger. Die Professorin für Wirtschaftspädagogik an der Universität St. Gallen präsentierte Herausforderungen bei der Gestaltung universitärer Lehr- und Studienprozesse in Zeiten der digitalen Transformation. Sie erläuterte am Beispiel des HSG Learning Center  die Wichtigkeit eines inspirierenden Lernkosmos‘, der die Interaktion und Kollaboration fördert.

Interaktives Konferenzformat lädt zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken ein

Neben einem hochkarätigen Keynote-Programm lud die LEARNING INNOVATION Conference auch in diesem Jahr wieder zu zahlreichen Möglichkeiten des praktischen Erfahrungsaustausches ein. Am Nachmittag des ersten Konferenztages stellte sich der Swiss EdTech Collider - ein Co-Working-Space für EdTech Startups an der EPFL Lausanne - vor. Verschiedene Startups boten Einblick in ihre innovativen Arbeiten und stellten erste Produkte oder Prototypen vor (mehr Informationen unter www.edtech-collider.ch). Auch am zweiten Konferenztag kam der Praxisbezug nicht zu kurz. Im sogenannten PROJECTSPACE stellten verschiedene Firmen und Organisation ihre konkreten Projekte zum Thema „FUTURE SKILLS“ vor uns gaben praktische Tipps und Tricks. Im SOLUTIONSPACE stellten Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vor, die den Aufbau von «FUTURE SKILLS“ ermöglichen, unterstützen und begleiten. Im Konferenzticket inkludiert war auch in diesem Jahr wieder der Eintritt zur parallel stattfindenden Personal Swiss. Das Programm wurde so durch die attraktiven Angebote auf der Fachmesse für Human Ressource Management ergänzt.

Virtuelle Teilnahme an der LEARNING INNOVATION Conference

Für Interessierte, die nicht eigens die Fahrt nach Zürich antreten konnten, bestand die Möglichkeit die Konferenz via Live-Stream bequem am eigenen PC, Tablet oder Smartphone zu verfolgen.

Ausblick 2020

Die 11. Ausgabe der LEARNING INNOVATION Conference Konferenz findet vom 31.03. bis 01.04.2020 in Zürich statt. Parallel zur Personal Swiss wird die zweitägige Fachkonferenz für Digital Learning, Knowledge Management und Stakeholder Development erneut relevante und neue, businessorientierte Lehr- und Lernformen präsentieren. Das Schwerpunktthema 2020 wird im Laufe des Jahres bekannt gegeben. 

Mehr Informationen unter:

www.learning-innovation.ch

https://www.linkedin.com/pulse/future-skills-ein-r%25C3%25BCckblick-auf-die-10-learning-2-3-stoller-schai

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