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Melanie Kovacs
Interview  | 

«Kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration sind gefragte Kompetenzen im 21. Jahrhundert. Beim Programmieren trainiert man diese Fähigkeiten übrigens nebenbei.»

Melanie Kovacs, Founder & CEO, Master21 Academy, Keynote-Speakerin LEARNING INNOVATION Conference

Dr. Daniel Stoller-Schai: Liebe Melanie, was muss ich als einzelner Mitarbeiter in einem Unternehmen tun, damit ich meine Marktfähigkeit (Employability) erhalten oder ausbauen kann?

Melanie Kovacs: Neugierig sein und Lust haben Neues zu lernen, das ist uns bei unseren Kursteilnehmern sowie Mitarbeitern am wichtigsten. Neugierige Leute zeichnen sich jeweils dadurch aus, dass sie viele Fragen stellen. Unser Motto ist: Wer entschlossen ist zu lernen, den kann man nicht stoppen. Die wichtigste Fähigkeit, die man heutzutage haben kann ist “wissen, wie zu lernen.” Wir glauben, dass es dafür den “experiential learning” Ansatz braucht, also “hands-on” ausprobieren und danach darüber zu reflektieren. Nebst der Fähigkeit zu lernen, sind laut WEF die 4 K’s, Kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration gefragte Kompetenzen im 21. Jahrhundert. Beim Programmieren trainiert man diese Fähigkeiten übrigens nebenbei.

Dr. Daniel Stoller-Schai: Was sind mögliche neue Jobprofile, die in naher Zukunft eine Rolle spielen werden?

Melanie Kovacs: Niemand kann die Zukunft voraussagen. Mit Sicherheit wird es immer neue Jobs geben, die an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine angesiedelt sind. Was es aber auch immer brauchen wird, sind Menschen, die sich um Menschen kümmern, wie z.B. Pflegefachkräfte, Coaches, Servicefachkräfte, Masseure etc.  

Nadja Schnetzler hat am Campus Seminar Zürich einige spannende Ideen über Jobs im Jahr 2040 präsentiert: “Artifical Intelligence Trainer, Grundeinkommensnutzungsberater, Robot-Liaison Officer, Ethical Technology Advisor oder Personal Content Curator.

Dr. Daniel Stoller-Schai: Welche Form des Lernens müssen Unternehmen anbieten, damit sie wettbewerbsfähig und für Arbeitnehmende attraktiv bleiben?

Melanie Kovacs: Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter das richtige Mindset haben um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern. Jeder lernt anders. Deshalb sollen verschiedenste Lernformate, wie Coachings, Mentorings, E-Learnings und Workshops intern, sowie extern angeboten werden. Um einen Mindset-Shift zu erreichen, reichen Frontalunterricht und E-Learnings nicht aus, dazu braucht es transformative Lernformate. Externe Workshops haben den Vorteil des Industrieübergreifenden Austausches zwischen den Teilnehmern aus verschiedenen Unternehmen. Lernen ist nur effektiv, wenn es die Mitarbeiter freiwillig tun. Aus diesem Grund gefällt uns der Ansatz eines bedingungslosen Weiterbildungsbudgets am besten. Was ist einem lieber: die Weiterbildung zu bezahlen und das Risiko einzugehen, dass die Person geht oder das Risiko, dass sich die Person nicht weiterbildet und bleibt?

Dr. Daniel Stoller-Schai: Was würden Sie selber heute lernen, wenn Sie nochmals 20 wären?

Melanie Kovacs: Dasselbe. Ich habe mich nach meinem International Management Studium mit einer Business Idee selbständig gemacht und danach einige Projekte und Events organisiert bevor ich einen “normalen” 100%-Job angenommen habe. Dadurch habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt, gemerkt welche Tätigkeiten mir liegen und tolle Menschen kennengelernt. Ich glaube am wichtigsten ist es zu lernen, was einem Freude bereitet, denn dann ist man gut darin.

Dr. Daniel Stoller-Schai: Liebe Melanie, vielen Dank für diese spannenden Einblicke in deine Arbeit. Wir freuen uns, dass du als Keynote-Speakerin an der 10. LEARNING INNOVATION Conference mit dabei bist.

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